Ausbildungskonzeption

Arbeit in und mit der Gruppe

Die APAKT-Hamburg legt den Schwerpunkt ihrer Ausbildung zur Kunsttherapeut.in auf die Selbsterfahrung in der Gruppe. Eine Grundlage für alle, die in psychosozialen Arbeitsfeldern, in klinischen und auch beratenden Bereichen arbeiten oder arbeiten wollen. Die Methoden der  Kunsttherapie erweitern die Gruppenarbeit um den persönlich bildnerischen Ausdruck und vertiefen das Einfühlungsvermögen in das im Gestalteten sichtbar gewordene. Darüber kann dann gesprochen werden. In gestalterischen Experimenten kann Festes gelöst werden und Schwerfassbares, Ungebundenes eine Form erhalten. Ressourcen werden aufgespürt. Persönliches Wachstum wird ein geleitet und Kreativität gefördert.

  Kunsttherapie Ausbildung 2018  Guppenvertrag Kunsttherapie  Kunsttherapie Theorie

Einzelselbsterfahrung

Die therapeutische Arbeit im Zweierkontakt lernt man über eigene Erfahrung. Der Versuch biografische Inhalte künstlerisch und sprachlich zu fassen verdeutlicht das Zusammenspiel und die Wirkungsweisen beider Ausdrucksformen.

Kunstseminare und Projekte

Kunstseminare und eigene Kunstprojekte begleiten die Ausbildung. Sich in einem künstlerischen Prozess zu erleben – im Dialog mit einer entstehenden zwei- oder dreidimensionalen Arbeit – bringt ein vertieftes Verstehen des Eigenen mit sich. Durch das künstlerische Gestalten wird der Blick und die Wahrnehmung für den Ausdruck der Anderen sensibilisiert und erweitert.

Theorie und kunsttherapeutische Methoden

Selbsterfahrung und künstlerische Auseinandersetzung werden ergänzt durch die Arbeit am theoretischen Rahmen und an der therapeutischen  Haltung. Gelernt werden die Grundlagen der Psychoanalyse, der Entwicklungspsychologie und der Krankheitslehre. Die Vielfalt der kunsttherapeutischen Methoden und ihre Anwendungen werden von der Ausbildungsgruppe erprobt.

Die Lerninhalte werden in Seminaren in kleinen Gruppen vermittelt.

Theoretisches, klinisches und methodisch-praktisches Wissen wird ergänzt durch die kritische Selbstreflexion, die eigene Selbsterfahrung und den persönlichen bildnerischen Gestaltungsprozess. Einzel- und Gruppensupervision und kunsttherapeutische Praktika vertiefen und erweitern das Gelernte.

 


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