Kreativitätstraining

Kreativität findet nur statt, wenn wir etwas, das in uns ist, außerhalb unser zum Leben erwecken. Corot, Camille

8 Wochenenden:
Theorie, Methoden und ästhetisch-künstlerische Praxis

Kreativität wird oft im Zusammenhang mit Kunst oder Kunsttherapie gesehen, doch Kreativität bzw. kreative Prozesse gehen weit über die Anwendung des Gestalterischen/Künstlerischen hinaus.

Es handelt sich eher um eine offene, neugierige Wahrnehmungshaltung, die durch ein fließendes Querdenken und die Lust am Experimentieren gekennzeichnet ist und in unterschiedlichen gesellschaftlichen Kontexten angewendet werden kann.

In den Methodenseminaren werden demzufolge

  • spielerische Experimentierfelder eröffnet, die interdisziplinär angelegt sind, d. h. es wird mit performativen, sprachlichen, körperorientierten und künstlerisch-gestalterischen Elementen gearbeitet – einzeln und in der Gruppe
  • Wahrnehmungsübungen und Entspannungstechniken kennengelernt und selbst angeleitet
  • Kreativitätsblockaden abgebaut wie Angst vor Fehlern, Perfektionsdrang, Bewertungsdruck, Denkverbote und Lösungswegfixierung
  • klassische Problemlösetechniken (z. B. Cross-Impact-Methode, Osborne-Check, De Bono, Morphologischer Kasten) kennengelernt und erprobt sowie neue erfunden
  • eigene Konzepte/Projekte erarbeitet, die in der Supervision partiell realisiert werden.

Das Theorieseminar befasst sich mit

  • einer Übersicht historischer und aktueller Kreativitätstheorien
  • dem kreativen Erarbeiten/Vortragen eines Kurzreferats
  • Analyse fördernder oder blockierender Dynamik in Gruppe oder Einzelarbeit

Selbsterfahrungsprozess Kreativität

Bereits in frühen Schöpfungsmythen entsteht Kreativität* (lat. creare = etwas neu schöpfen, etwas erfinden, etwas herstellen) immer in einem Kampf zwischen Ordnung und Chaos, zwischen konstruktiven und destruktiven Kräften. Begreift man Ordnung als ein fest gefügtes Muster/System, dann schafft nur das Durcheinanderbringen (Chaos) dieser alten, sicheren Ordnung neue Möglichkeitsräume, die sich letztlich dann wieder zu einem neuen Ordnungssystem zusammenfinden! Diese Dynamik beschreibt den kreativen Prozess oder allgemeiner den schöpferischen Erneuerungsprozess.

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Im Verlauf der Ausbildung kann die/der angehende KreativitätstrainerIn einen ähnlichen Erneuerungsprozess durchleben: In einer Ausbildungsgruppe jenseits des bekannten Alltags wird die Selbst- und Fremdwahrnehmung angeregt, befragt und geschärft, und zwar durch die intensive Auseinandersetzung mit

  • den eigenen bekannten und teilweise unbekannten Gewohnheits- und Denkmustern
    ( = Ordnung)
  • in Beziehung mit den anderen Gruppenteilnehmern und durch die auftauchenden Spuren des Unbewussten in den eigenen und fremden Bildern und Gestaltungen
    (= Chaos)

Unserem Verständnis nach handelt es sich bei dem kreativen Prozess um einen Weg, auf dem auch durch Krisen, Scheitern und Grenzüberschreitungen – dem Zerstören von Gewohnheitsmustern eigene Ressourcen und Potenziale freigelegt werden können.

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Ausbildungsverlauf Kreativitätstraining

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Das Lehrangebot für das Kreativitätstraining besteht aus 8 Modulen, die aus Theorie- und Methodenseminaren, sowie einer parallelen ästhetisch-künstlerischen Handlungspraxis bestehen.

Darin sind folgende Inhalte vernetzt:

  • Kreative Selbsterfahrung d.h. Experimentieren in und mit ungewohnten Handlungssituationen und Materialien
  • Förderung des individuellen schöpferischen Ausdrucks
  • Achtsamkeitstraining /Wahrnehmungssensibilisierung
  • Künstlerische Experimente / Kunstseminar
  • Kreativitätstheorien/ Wahrnehmungspsychologie
  • Klassische Kreativitätstechniken- Kennenlernen und Anwenden
  • Projektentwicklung/ Erstellen von eigenen Konzepten und Durchführung
  • Kompetenz in der Verwirklichung von Projekten (Kunst im sozialen Raum)
  • Leitungskompetenz im Umgang mit Gruppen und Teams Qualifizierung im Bereich Beratung und Coaching

Begleitet werden diese Ausbildungsmodule von Einzelcoachingstunden und Gruppensupervisionen.

Wir empfehlen, nach der Ausbildung einmal jährlich an einem kreativen Refreshing-Wochenende teilzunehmen. Erfahrungen von Ausbildungsteilnehmenden haben gezeigt, wie wichtig es ist, auch nach der Ausbildung die eigene kreative Kompetenz immer wieder in angstfreien, spielerischen Situationen zu trainieren, um den „Verknöcherungen" der Alltagsroutine entgegenzuwirken und den flow anzuregen.
Während des Refreshing-Wochenendes wird in einer kleinen Gruppe selbstständig ein künstlerisches Projekt konzipiert und realisiert. Anschließend wird das erarbeitete Projekt einer kleinen Öffentlichkeit vorgestellt. (z. B. als Ausstellung, Vortrag, Event, Performance etc ...)

Lehrangebot
1 Theorieseminar
7 Methodenseminare und ästhetisch-künstlerische Praxis
3 Wochenenden Kunstseminar
15 Stunden kreatives Coaching
16 Stunden Supervision in der Kleingruppe
Zertifikat nach Präsentation einer kreativen Abschlussarbeit

 

Zusätzliches Angebot
Um die Erfahrung in der Arbeit mit Gruppen zu vertiefen, können KreativitätstrainerInnen zusätzlich an Selbsterfahrungsgruppen der Kunsttherapie teilnehmen.

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Arbeitsfelder

Kreativitätstrainerinnen und -trainer können sich in allen Bereichen der Arbeits-, Freizeit- und Individualgesellschaft integrieren wie z.B.:

  • Sozialpädagogische Kontexte | Betreute Wohngruppen etc., Jugendzentren etc.
  • Offene Kulturarbeit
  • Kreativgruppen im pädagogischen Feld | Schule und Erwachsenenbildung
  • Projekte in Jugendzentren, Kindergärten, sowie in der Erlebnispädagogik
  • Kunstprojekte im sozialen Raum
  • Creative Team Boosting in Unternehmen und Organisationen
  • Creative Coaching
  • Projekt- und Eventmanagement

Doch das allererste Arbeitsfeld ist im Kreativitätstrainer/in selbst zu finden, denn das Kreativtätstraining ist immer auch ein Selbstcoaching- Prozeß, der dabei hilft den eigenen schöpferischen Ausdrucks im beruflichen Alltag zu integrieren.

Abschlusszertifikat

Die Ausbildung wird mit der Präsentation

  • eines Projektkonzepts inkl. Teilrealisation und
  • einem künstlerischen Werk abgeschlossen.

Studieninhalte

Das Lehrangebot für das Kreativitätstraining besteht aus acht Modulen, die aus Theorie- und Methodenseminaren, sowie einer parallelen ästhetisch-künstlerischen Handlungspraxis bestehen.

Das Theorieseminar befasst sich mit

  • einer Übersicht historischer und aktueller Kreativitätstheorien
  • dem kreativen Erarbeiten/Vortragen eines Kurzreferats
  • Analyse fördernder oder blockierender Dynamik in Gruppe oder Einzelarbeit

In den Methodenseminaren werden

  • spielerische Experimentierfelder eröffnet, die interdisziplinär angelegt sind, d. h. es wird mit performativen, sprachlichen, körperorientierten und künstlerisch-gestalterischen Elementen gearbeitet – einzeln und in der Gruppe
  • Wahrnehmungsübungen und Entspannungstechniken kennengelernt und selbst angeleitet
  • Kreativitätsblockaden abgebaut , wie Angst vor Fehlern, Perfektionsdrang, Bewertungsdruck, Denkverbote und Lösungswegfixierung
  • klassische Problemlösetechniken (z. B. Cross-Impact-Methode, Osborne-Check, De Bono, Morphologischer Kasten) kennengelernt und erprobt sowie neue erfunden
  • eigene Konzepte/Projekte erarbeitet, die in der Supervision partiell realisiert werden.

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Folgende Inhalte sind vernetzt:

  • Kreative Selbsterfahrung d.h. Experimentieren in und mit ungewohnten
    Handlungssituationen und Materialien
  • Förderung des individuellen schöpferischen Ausdrucks
  • Achtsamkeitstraining / Wahrnehmungssensibilisierung
  • Künstlerische Experimente / Kunstseminar
  • Kreativitätstheorien / Wahrnehmungspsychologie
  • Klassische Kreativitätstechniken- Kennenlernen und Anwenden
  • Projektentwicklung / Erstellen von eigenen Konzepten und Durchführung
  • Kompetenz in der Verwirklichung von Projekten (Kunst im sozialen Raum)
  • Leitungskompetenz im Umgang mit Gruppen und Teams Qualifizierung imBereich Beratung und Coaching

Abschlusszertifikat

Die Ausbildung wird mit der Präsentation eines Projektkonzepts inklusive Teilrealisation und einem künstlerischen Werk abgeschlossen.

Termine

26./27. August 2017 – Der kreative Prozess als Forschungsexpedition

30. September / 01. Oktober 2017 – Orchester der Sinne | Spielexperimente

28./29. Oktober 2017 – Rezepte | Kreativitätstheorien und Techniken 1

18./19. November 2017 – Selber kochen | Kreativitätstechniken 2

06./07. Januar 2018 – Projektentwicklung 1

03./04. Februar 2018 – Projektentwicklung 2 | Realisation

17./18. Februar 2018 – Das Trainingsfeld

12./13. Mai 2018 – Changes interactive - let’s zufall | Prüfungsmodul

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Kosten

1. Jahr:

Methoden-, Theorie- und Kunstseminare – monatlich 220 €

2.640 €

2. Jahr:

Abschlussprojekt begleitet von 15 Stunden Coaching à 60 €
16 Stunden Supervision à 30 € in der Kleingruppe
Abschlusszertifikat

900 €
480 €
50 €

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