Kunst und Psychoanalyse

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Verbindung zwischen Kunst und Psychoanalyse

Der tiefenpsychologischen Kunsttherapie der APAKT liegt das psychoanalytische Konzept Freuds zugrunde: daneben werden auch Erkenntnisse Jungs (das Verständnis der Individuation, des Kollektiven Unbewußten u.a.), Maskentanz Adlers (Konzept der kompensatorischen Verarbeitung von Minderwertigkeit, der Lebensbewegung und des neurotischen Zirkels) und die Weiterentwicklung der psychoanalytischen Lehre, der Narzißmusforschung, Theorie der Objektbeziehungen, Anwendung auf Gruppendynamik und pädagogische Ansätze und die internationale psychoanalyische kontemporäre Forschung, die Selbstpsychologie und der Ansatz zum systemischen Verständnis und dem des intersubjektiven Raumes (Storolow) berücksichtigt. Tatsächlich kann ein allgemein verbindliches Konzept nur einen Orientierungrahmen bilden. Das kunsttherapeutische Selbstverständnis der APAKT ist der psychoanalytischen Schulrichtung verpflichtet und wird vom individuellen Hintergrund der LehrtherapeutInnen und AusbildungsleiterInnen erweitert.

Die psychoanalytisch orientierte Kunst- und Gestaltungstherapie arbeitet wie die Psychoanalyse mit Übertragung und Widerstand und bezieht zu den sprachlichen Mitteilungen und den Träumen die Bild- und anderen Gestaltungen des Klienten mit ein. Sie geht davon aus, dass Bilder, Figurationen und deren Strukturen - ebenso wie Träume - Material des Unbewußten darstellen und damit in einem tiefenpsychologischen Sinne deutbar sind. Die Analyse der bildnerischen und sprachlichen Symbole ermöglicht eine Integration abgespaltener und unbewußt gewordener Ausdrucksformen und Motivationen. Damit kann ein wichtiger individueller Heil- und Wachstumsprozess eingeleitet und gefördert werden.